Stresstheorien. Entwicklung und Ansätze

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie – Beratung, Therapie, Note: Gut, Sprache: Deutsch, Abstract: Im (heutigen) Alltag sind wir Stress in allen Lebensbereichen ausgesetzt, so tritt er bspw. am Arbeitsplatz, in der Schule, im Familienleben, im Straßenverkehr und vielen anderen Situationen auf. Der Begriff Stress wird in vielfaltiger Art und Weise verwendet, so z.B. für Beziehungs-, Einkaufs-, Freizeit-, Schulstress usw. Ziel jeder Stresstheorie ist es, Erklärungen für das Phänomen des Stresses zu generieren und daraus abgeleitet, Mittel zu finden, wie sich ein möglichst gesundes bzw. stressfreies Leben fuhren lässt. Oder um es anders zu sagen: Die gängigen Stressmodelle bieten die Möglichkeit, Stressbelastungen zu erkennen und sie veranschaulichen unterschiedliche Stressbewältigungsstrategien. Zur Einführung wird zunächst (Kap. 2) ein geschichtlicher Überblick der Entwicklung von Stresstheorien gegeben, der den Übergang der reiz-/ reaktionstheoretischen Ansätze von Stress zum Zeitpunkt der “kognitiven Wende” und damit verbunden die Entwicklung komplexerer Stresstheorien aufzeigt, zu denen auch die Theorien von Lazarus und Antonovsky gehören. Sodann werden (Kap. 3) der reiz- und reaktionstheoretische Ansatz als zwei Erklärungsansätze von Stress konkreter dargestellt.