8 Schritte zur Raucherentwöhnung – Die Reduktionstechnik

Aktive Schritte zur Raucherentwöhnung

Sie möchten mit dem Rauchen aufhören? Dann möchte ich Ihnen folgende Herangehensweise vorstellen.

Die 8 Schritte zur Raucherentwöhnung beinhalten einige zentrale Fragen, die Sie sich stellen sollten.

Die Fragen, beziehen sich auf die Ernsthaftigkeit Ihres Wunsches, mit dem Rauchen aufzuhören.

1. Sind Sie es oder sind es die Menschen in ihrem Umfeld, die möchten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören?

Sofern Sie die Auffassung vertreten, Andere möchten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören, gibt es keine Grundlage, Schritte zur Raucherentwöhnung anzugehen. Ihre Motivation und Beteiligung, Wege zur Raucherentwöhnung zu gehen, wären zu gering ausgeprägt.

2. Sind Sie besorgt oder gar unzufrieden in Bezug auf Ihren Zigarettenkonsum?

Sofern Sie der Auffassung sind, ja, ich bin besorgt und unzufrieden mit meinem Zigarettenkonsum, kann man davon ausgehen, dass Sie zumindest schon des Öfteren darüber nachgedacht haben, mit dem Rauchen aufzuhören.

3. Haben Sie schon einmal bewusste Unterbrechungen in Bezug auf Ihre Rauchautomatik ausprobiert?

Denn dies sind erste aktive Anzeichen und Anstrengungen Ihrerseits, mit dem Rauchen aufzuhören.

4. In welchem Umfang haben Sie sich selbst schon einmal darum bemüht, planvoll das Rauchen zu erschweren?

Sofern Sie aktiv Schritte zur Erschwernis Ihres Rauchkonsums unternehmen, sind Sie bereits in der Experimentierphase, Ihr Rauchverhalten planvoll zu beenden und sich selbst in Ihrem Verhalten zu beobachten.

5. Konnten Sie mit den Versuchen, Ihre Rauchautomatik zu unterbrechen, Erfolge erzielen und haben Sie sich damit gut gefühlt, sich sogar dafür belohnt?

Indem Sie sich aktiv für Ihre Erfolge zur Unterbrechung der Rauchautomatik belohnen, sind Sie aus eigener Motivation heraus schon erste Schritte zur Raucherentwöhnung gegangen.

6. Gab es Zeiten, an denen Sie sich selbst einen konkreten Termin setzten, mit dem Rauchen aufzuhören?

Ein konkreter Termin, mit dem Rauchen aufzuhören, kann helfen, planvoll auf mögliche Entzugserscheinungen hinzuarbeiten. Damit Sie Gegenmaßnahmen ergreifen. Damit Sie nicht in ihre Sucht zurückfallen sowie mögliche Unruhen, aggressive Ausbrüche und Ängste überstehen.

7. Haben Sie bereits aufgehört? Zählen Sie die Tage?

Die Tage zu zählen, seit wann Sie schon Nichtraucher sind, ist wenig sinnvoll, da Sie weiterhin mit dem Thema beschäftigt sind, ehemaliger Raucher zu sein. Bedenken Sie, Ihr Fokus sollte sich mit dem Ziel beschäftigen, Nichtraucher zu sein.

Ich bin so froh und dankbar, ein Nichtraucher zu sein! (Leitsatz).

8. Ihr Rauchkonsum ist Geschichte?

Bedenken Sie, “Ehrenrunden” sind üblich. Bleiben Sie wachsam in Bezug auf ihren Status als Nichtraucher.

Manche Raucher können nicht aufhören, weil sie sich ein Leben ohne Rauchen nicht vorzustellen vermögen.

Nie wieder! Ein solches Ziel wirkt häufig unüberwindlich.

Diesen Menschen rate ich, sich jeden Tag aufs Neue, zu entscheiden.

Nur für heute nicht! (Leitsatz).

Denn eine endgültige Entscheidung braucht man nicht. Lediglich die Fähigkeit, immer wieder neu, zu üben.

Tag für Tag: “Nur für heute, nein zu sagen.”

Sie müssen die volle Verantwortung für die Gestaltung Ihres Lebens und ebenso für die Veränderung übernehmen. Niemand kann es für Sie tun. Nur Sie allein.

Die Reduktionstechnik

Gerne möchte ich nun Anregungen zur Verhaltensänderung geben.

Wie Sie planvoll die Rauchautomatik unterbrechen.

Rauchen in bestimmten Situationen.

Lehnen Sie angebotene Zigaretten ab.

Lassen Sie sich keine Zigaretten von Kollegen geben, wenn Sie selbst keine mehr haben.

Rauchen Sie nicht, wenn Sie auf jemanden warten.

Rauchen Sie in Gesellschaft nur eine Zigarette pro Stunde.

Rauchen Sie nie mehr während eines Gespräches mit Kollegen oder Bekannten.

Rauchen Sie nie mehr, wenn andere Leute in Ihrer Gegenwart rauchen.

Rauchen bei bestimmten Tätigkeiten und zu verschiedenen Tageszeiten.

Rauchen Sie nicht mehr während der Arbeitszeit.

Rauchen Sie nicht mehr, um ein Hungergefühl zu unterdrücken.

Rauchen Sie nicht mehr, wenn Sie manuell arbeiten (schreiben, kochen, aufräumen usw.).

Wenn Sie rauchen, beschäftigen Sie sich mit nichts anderem! (lesen, fernsehen, telefonieren usw.)

Rauchen Sie nicht, wenn Sie nach Feierabend ein Glas Bier oder Wein, einen Kaffee oder Tee zur Entspannung trinken.

Rauchen an bestimmten Orten.

Rauchen Sie nicht mehr auf der Straße.

Rauchen Sie nicht mehr im Bett.

Rauchen Sie nicht mehr beim Autofahren.

Rauchen Sie nicht mehr, wenn Sie auf das Essen warten.

Rauchen Sie nur noch an einem bestimmten Platz, aber nicht mehr in Ihrem Lieblingssessel, sondern auf einem unbequemen Stuhl.

Rauchen Sie nicht mehr bei geschäftlichen Besprechungen, Konferenzen usw..

Wenn sie Zigaretten kaufen.

Kaufen Sie nur eine Schachtel Zigaretten, niemals mehrere auf einmal.

Rauchen Sie nur noch Zigaretten mit Filter.

Wechseln Sie bei jeder Packung, die Sie kaufen, die Zigarettenmarke (mit Filter!).

Das Rauchen hinauszögern.

Warten Sie jedes Mal drei lange Atemzüge, bevor Sie eine Zigarette anzünden.

Machen Sie sich vor jeder Zigarette bewusst, dass Sie jetzt eine Zigarette rauchen werden und warten Sie dann noch zwei Minuten, ehe Sie sie anzünden.

Wenn Sie eine Zigarette rauchen wollen, schauen Sie auf die Uhr und warten noch fünf Minuten, bevor Sie sie anzünden.

Wenn Sie rauchen möchten, rauchen Sie unter keinen Umständen sofort, sondern warten noch zehn Minuten, ehe Sie eine Zigarette anzünden.

Nach dem Essen stehen Sie gleich auf, ohne sich eine Zigarette anzuzünden und beginnen Sie gleich mit einer anderen Beschäftigung.

Rauchen Sie die erste Zigarette erst nach dem Frühstück.

Das Rauchen erschweren.

Sobald Sie eine Zigarette aus der Schachtel genommen haben, stecken Sie die Schachtel wieder weg.

Leeren Sie nach jeder Zigarette den Aschenbecher aus.

Sammeln Sie täglich die gerauchten Kippen in einem Beutel und prüfen Sie am Abend Ihren Verbrauch.

Legen Sie die Zigarettenschachtel immer so weit weg, dass Sie für jede Zigarette aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen müssen.

Lassen Sie ihr Feuerzeug (oder Streichhölzer) zu Hause und bitten Sie bei jeder Zigarette jemand anderes um Feuer.

Leeren Sie den Aschenbecher immer selbst aus und räumen Sie ihn nach jeder Zigarette aus Ihrem Gesichtsfeld.

Schaffen Sie alle Rauchutensilien aus dem Haus.

Rauchverhalten ändern.

Legen Sie nach jedem Zug die Zigarette aus der Hand.

Rauchen Sie jede Zigarette nur noch bis zur Hälfte.

Drücken Sie jede Zigarette nach dem ersten Zug aus und zünden Sie sie dann wieder neu an.

Inhalieren Sie nur noch jeden zweiten Zug.

Inhalieren Sie gar nicht mehr beim Rauchen.

So belohnen Sie sich.

Stecken Sie jeden Tag die Differenz zwischen dem Geldbetrag, den sie früher verraucht haben, und dem Betrag, den Sie jetzt für Zigaretten ausgeben, in eine besondere Sparbüchse.

Der Plan

Ihre Absicht mit dem Rauchen aufzuhören, ist der Ausgangspunkt für Ihr zukünftiges Verhalten. Ebenso sind Ihre Gedanken und Gefühle daran, zu rauchen, die Ursache für Ihr Rauchverhalten.

Im Folgenden möchte ich ein Seminar von Easy Nichtraucher werden empfehlen. Es ist ein 10 Schritte Konzept mit dessen Hilfestellung Sie Nichtraucher werden können.

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Ich weise daraufhin, dass dieses Konzept von einem Fremdanbieter angeboten wird. Ich empfehle dieses Konzept, weil es zu den aktuellen Erkenntnissen über die Raucherentwöhnung passt. Für Fragen über das Konzept, wenden Sie sich bitte ausschließlich an den Anbieter.

In allen anderen Fragen scheuen Sie sich nicht, ärztliche Hilfe aufzusuchen!